Ein Hilferuf vom Ammersee im Münchner Umland: Am Steg strich sich eine Frau die Haare aus dem Gesicht – und in genau diesem Moment glitt ihr der Ring vom Finger und versank im Wasser. Besonders schmerzhaft, denn es handelte sich um ein Erbstück ihrer Großmutter.

Andy aus unserem Netzwerk machte sich noch am selben Tag auf den Weg an den See. Vor Ort zeigte sich schnell, warum diese Suche kein Selbstläufer werden würde: Der Seeboden war lehmig und schlammig – ein Untergrund, in dem ein kleiner Ring rasch einsinkt und sich nur mit viel Geduld wiederfinden lässt.

Junge Frau mit rot lackierten Nägeln zeigt lachend einen Ring an ihrer Hand, daneben ein Mann, der darauf deutet; im Hintergrund Segelboote am Ammersee.

Meter für Meter arbeitete sich Andy mit dem Metalldetektor durch den vermuteten Bereich. Nach eineinhalb Stunden kam die Erlösung – der Ring tauchte aus dem Schlamm auf.

Ein Erbstück wie dieses lässt sich durch nichts ersetzen. Genau deshalb ist uns dieser Fund besonders wichtig: Das Stück ist jetzt wieder dort, wo es hingehört – am Finger seiner Besitzerin, die es einst von ihrer Großmutter bekommen hat.


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